Übung

Fußarbeit mit Ballmitnahme auf Zuruf: Koordinationsübung für die A‑Jugend

Aktualisiert Dauer 10 bis 15 Minuten

Altersklasse
A-Jugend
Schwierigkeit
Alter
16 bis 18 Jahre
Spieler
6 (zwei Stationen mit Zuspieler und zwei Läufern), 4 bis 9 möglich
Dauer
10 bis 15 Minuten
Ort
Platz oder Halle
Schwerpunkt
Koordination mit Ball: Fußarbeit und erster Kontakt
Feld
zwei Stationen, je etwa 12 × 20 m

Ablauf

Fußarbeit mit Ballmitnahme auf Zuruf: Koordinationsübung für die A-Jugend Animierte Übungsgrafik in 3 Phasen. Phase 1, Fußarbeit an den Stangen: A1 und A3 laufen gleichzeitig durch ihre Stangen. Die Fußarbeit wechselt jede Runde: seitlich, zwei Kontakte je Zwischenraum oder Skippings. Hinter der letzten Stange ist der Blick schon beim Zuspieler. Phase 2, Pass und Zuruf: Der Zuspieler passt sofort und ruft kurz vor der Annahme „links“ oder „rechts“. Der Spieler nimmt den Ball mit dem ersten Kontakt in diese Richtung durch das Hütchentor mit. In der Grafik ruft der linke Zuspieler „links“, der rechte „rechts“. Phase 3, Zurückpassen und anstellen: Der Spieler passt zurück zum Zuspieler, der Nächste geht an die Stangen. Wer fertig ist, stellt sich wieder hinten an. Nach fünf Läufen wechselt der Zuspieler. 1/3Fußarbeit an den Stangen 2/3Pass und Zuruf 3/3Zurückpassen und anstellen Z Z A1 A2 A3 A4 SpielerZuspielerHütchenStangeBallPassLaufwegDribbling
Fußarbeit mit Ballmitnahme auf Zuruf: Koordinationsübung für die A-Jugend: 3 Phasen (Fußarbeit an den Stangen, Pass und Zuruf, Zurückpassen und anstellen), die Animation läuft in Schleife. Die Schritte stehen direkt darunter.
  1. Fußarbeit an den StangenA1 und A3 laufen gleichzeitig durch ihre Stangen. Die Fußarbeit wechselt jede Runde: seitlich, zwei Kontakte je Zwischenraum oder Skippings. Hinter der letzten Stange ist der Blick schon beim Zuspieler.
  2. Pass und ZurufDer Zuspieler passt sofort und ruft kurz vor der Annahme „links“ oder „rechts“. Der Spieler nimmt den Ball mit dem ersten Kontakt in diese Richtung durch das Hütchentor mit. In der Grafik ruft der linke Zuspieler „links“, der rechte „rechts“.
  3. Zurückpassen und anstellenDer Spieler passt zurück zum Zuspieler, der Nächste geht an die Stangen. Wer fertig ist, stellt sich wieder hinten an. Nach fünf Läufen wechselt der Zuspieler.

Coaching-Punkte

An den Stangen zählt Tempo bei sauberer Fußarbeit, kein Kontakt mit der Stange. Hinter der letzten Stange richtet sich der Spieler auf und hat den Blick beim Zuspieler. Die Annahme geschieht in offener Stellung, der Körper steht halb zum Ball und halb zum Feld.

Der erste Kontakt nimmt den Ball direkt in die gerufene Richtung mit, nicht erst stoppen und dann drehen. Mal mit der Innenseite, mal mit der Außenseite, beide Füße kommen dran. Der Rückpass kommt mit Passschärfe auf den Fuß des Zuspielers.

Aufbau

Du baust zwei gleiche Stationen nebeneinander auf, etwa zwölf Meter auseinander. An jeder Station stehen fünf Stangen hintereinander im Abstand von einem Meter. Direkt hinter der letzten Stange ist der Annahmepunkt, links und rechts davon steht gut zwei Meter entfernt je ein Hütchentor von zwei Metern Breite.

Zwölf Meter vor dem Annahmepunkt wartet der Zuspieler mit Ball. An jeder Station sind drei Spieler: ein Zuspieler und zwei Läufer. Zwei Reservebälle liegen bei den Zuspielern, damit nach einem Fehlpass niemand lange holen muss.

Was die Übung trainiert

Die Übung ist für die Annahme im Halbraum gebaut, wenn ein Gegenspieler von einer Seite kommt. Wer dann den Ball zuerst stoppt und sich danach dreht, ist den Ball los. Wer ihn mit dem ersten Kontakt weg vom Gegner mitnimmt, hat Zeit für die nächste Aktion. Der Zuruf ersetzt hier den Gegenspieler und kommt spät, wie im Spiel.

Davor steht schnelle Fußarbeit an den Stangen. Sie bringt die Spieler auf Betriebstemperatur und sorgt dafür, dass die Annahme nicht aus dem Stand kommt. Nach der Fußarbeit sauber anzunehmen ist schwerer, als es aussieht. Die Spieler merken schnell, ob sie sich vor dem Pass aufrichten oder noch in der Bewegung hängen.

Als Aufwärmübung in der A-Jugend bringt die Form Koordination, Ballgefühl und Reaktion in einen Ablauf, der zehn bis 15 Minuten trägt. Wartezeiten bleiben kurz, weil an jeder Station nur drei Spieler sind.

Varianten

  1. Jüngere AltersklasseIn der B-Jugend ruft der Zuspieler schon beim Pass und nicht erst kurz vor der Annahme. So bleibt mehr Zeit für die Entscheidung.
  2. Ältere AltersklasseBei den Senioren zeigt der Zuspieler die Richtung mit dem Arm statt zu rufen. Der Spieler muss dafür vor der Annahme hinschauen.
  3. HalleIn der Halle stehen die Stangen auf Standfüßen, und die Hütchentore rücken etwas näher an den Annahmepunkt. Der Pass kommt flach mit einem Futsal-Ball.
  4. Mehr oder weniger SpielerMit neun Spielern baust du eine dritte Station auf. Mit vier Spielern gibt es eine Station mit festem Zuspieler, der alle drei Minuten wechselt.

So machen wir es

Hütchen, Leibchen, Minitore und Bälle für diese Übung gibt es bald bei HERMEO. Was eine Mannschaft sonst an Ausrüstung braucht, steht in Trainingsausrüstung für die Jugend.

Material

MaterialAnzahlBei HERMEO
Stangen 10, fünf je Station im Abstand von 1 m bald verfügbar
Hütchen 8, zwei Hütchentore je Station bald verfügbar
Bälle Größe 5 4, je einer beim Zuspieler, zwei in Reserve bald verfügbar

Häufige Fragen

Wie viele Spieler brauche ich für die Koordinationsübung?

Sechs Spieler an zwei Stationen, je ein Zuspieler und zwei Läufer. Mit neun Spielern baust du eine dritte Station auf.

Welche Fußarbeit passt an den Stangen?

Seitliche Schritte, zwei Kontakte je Zwischenraum und Skippings wechseln sich ab. Wichtig ist, dass jede Runde sauber bleibt und der Spieler danach schnell aufgerichtet ist.

Wie lange dauert die Übung?

Zehn bis 15 Minuten. Nach jeweils fünf Läufen wechselt der Zuspieler, so kommt jeder in beide Rollen.

Weitere Übungen für die A-Jugend und die anderen Altersklassen findest du in den Übungen der Akademie.

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